Das Grundprinzip

Die Photovoltaik-Module (A) erzeugen aus Sonnenlicht elektrischen Strom. Anschließend bereitet der Wechselrichter (B) den Solarstrom in Netzqualität auf. Das heißt, er wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom – so können Sie ihn für den Hausverbrauch nutzen. Der Einspeisezähler (C) erfasst den Stromertrag, also jenen überschüssigen Strom, den Sie an das öffentliche Stromnetz (E) liefern und der Ihnen rückverrechnet wird. Der Bezugszähler (D) erfasst jenen Strom, den Sie vom Netz beziehen.

Der Energieausweis

Der Typenschein für Ihr Haus
Sie benötigen einen Energie-
ausweis? Hier finden Sie alle wichtigen Informationen.
Der Energieausweis

Eigene Stromerzeugung

Erzeugen Sie Ihren eigenen Strom

Ein Dach und ausreichend Licht – das genügt, um mit einer Photovoltaik-Anlage elektrischen Strom zu erzeugen. So können Sie ungenutzte Flächen wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll verwerten.

Die Voraussetzungen

Prüfen Sie, ob sich Ihr Dach für die Stromerzeugung eignet:

  • möglichst nach Süden ausgerichtete Dachfläche
  • keine Verschattung durch Bäume oder Gebäude
  • Flachdächer oder Dachneigung bis 40°
  • ausreichende Dachstatik
  • mindestens 20 m2 freie Dachfläche

Grundsätzlich gilt: Je länger und je stärker die Sonne auf eine möglichst große Fläche einstrahlen kann, umso höher ist Ihr Ertrag.

Das Ergebnis

Eine Anlage mit 40 qm2 Dachfläche hat eine Nennleistung von 5 kWp. Damit können Sie 4.000 bis 5.000 kWh Solarstrom jährlich erzeugen. Diese Leistung deckt bis zu 100 Prozent des jährlichen Strombedarfs einer vierköpfigen Familie (ein Vier-Personen-Haushalt verbraucht durchschnittlich 4.000 kWh).